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Weihnachten entschleunigen

Tief in uns drinnen wissen wir ganz genau, wie wir uns die Weihnachtszeit wünschen.

 

Weihnachten ist doch noch so viel mehr, als dieser ganze Konsumzwang.

 

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie und dass kann man nicht im Geschäft kaufen, auch wenn es sich so anfühlt, als würden alle in den Regalen verzweifelt danach suchen.

 

 

Bitte nicht so schnell!

Mitte Oktober:

Eigentlich wollte ich nur meinen Wocheneinkauf tätigen. Draußen 20 °C und strahlender Sonnenschein.

Ich betrat das Geschäft.

Mich hat fast der Schlag getroffen! Überall Weihnachtsmänner, Christbaumkugeln und Lebkuchen.

 

Am liebsten wollte ich das Geschäft sofort wieder verlassen, aber Lebensmittel brauchte ich trotzdem.

 

Irgendwie ging mir das alles viel zu schnell. Ich war absolut noch nicht bereit für diesen ganzen Weihnachtstrubel.

 

 

Gefühlsmäßig tauchen die Weihnachtssachen jedes Jahr noch früher in den Geschäften auf und trotzdem wird alles  immer hecktischer, je näher der 24. Dezember rückt.

 

Wie entkomme ich diesem Strudel?

 

 

Man könnte jetzt ganz plump sagen:

"Dann geh doch erst im November los und kaufe alles für Weihnachten ein!"

 

 

 

Aber ganz so einfach ist es nicht, denn ich persönlich vermeide es, im schlimmsten Weihnachtstrubel einkaufen zu gehen. Gestresste Menschen. Gestresste Verkäufer. Lange Schlangen an den Kassen.

Und alles Online zu bestellen, kommt für mich auch nicht in Frage, auch wenn es verlockend klingt.

Mein Lösungsvorschlag

In meinem Kalender/Notitzbuch gibt es eine eigene Seite, auf der ich die Wünsche meiner Liebsten notieren kann, die während des Jahres geäußert werden. So vergesse ich auch nichts und stehe dann kurz vor Weihnachten planlos da.

 

 

Ich beginne schon im Sommer/Herbst zu überlegen und alles aufzuschreiben:

  • Wen möchte ich beschenken?
  • Was möchte ich verschenken?
  • Was davon kann ich selber machen?
  • Was muss ich dafür kaufen?
  • Wieviel Geld möchte ich ausgeben?
  • Wie möchte ich Heilig Abend verbringen?
  • Wie kann ich den Menschen wirklich eine Freude machen? (Schenken ohne Zwang)

Ende November gehe ich dann ganz gezielt mit einer Liste einkaufen. Das geht dann immer überraschend schnell, da ich mich nicht durch 100 Läden muss suchen muss.

 

So spart man Zeit und auch Geld, da man nicht wahllos einkauft, sonder sich zuhause schon ungefähr ausrechnen kann, wieviel man ausgeben möchte.

 

Den Advent bewusst nutzen

Die 4 Wochen im Advent, kann man sich dann ganz in Ruhe Zeit nehmen und alles vorbereiten

 

  • Basteln
  • Kekse backen
  • Wohnung dekorieren
  • Weihnachtsmärkte besuchen
  • Geschenke verpacken
  • ...

und alles ist gleich viel einspannter, wenn man weiß, dass man schon alles vorbereitet hat. Ohne diesen fiesen Hintergedanken, das man noch keine Geschenke hat bzw. noch gar keinen Plan, was man eingentlich schenken möchte.

 

Hör auch dein Gefühl

Advent und Weihnachten muss nicht so ablaufen wie jedes Jahr, weil das eben immer schon so war.

 

Manchmal müssen wir bewusst einen Schritt zurück treten und auf unser Gefühl hören. So kann man vermeiden, dass man - gefühlt- mit gezogener Handbremse durchen den Advent rast.

 

  • Was tut mir gut?
  • Muss ich wirklich alle Adventmärkte abklappern?
  • Backe ich die Kekse, weil ich es gerne mache, oder weil es immer schon so gemacht wurde?
  • Dekoriere ich wirklich für mich selber?
  • Wie möchte ich den Advent wirklich verbringen?
  • Wie stelle ich mir Weihnachten vor?
  • Mit wem möchte ich Weihnachen wirklich verbringen?
  • Muss es wirklich wieder der Braten sein oder darf es auch mal die Tiefkühlpizza sein?

 

Es kann auch hilfreich sein, Traditionen zu durchbrechen. Manchmal machen wir Dinge nur, weil sie eben immer schon so gemacht wurden und keiner wirklich darüber nachdenkt.

 

Veranschiedet euch von dem Gedanken, das Weihnachten perfekt werden muss und alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

Es ist alles erlaubt, was euch glücklich macht und euch gut tut!

 

Denn nur so wird Weihnachten wieder zu Weihnachten ♥

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