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Minimalismus im Kleiderschrank - Winter Edition

Normalerweise miste ich meinen Kleiderschrank 2 mal im Jahr aus. Einmal im Frühling, wenn die Winterkleidung wieder in den Keller kommt und einmal im Herbst, bevor die Sommerkleidung wieder in die Kisten im Keller wandert.

 

Doch aus irgendeinem Grund machte mich mein Kleiderschrank nicht mehr glücklich. Und bevor ich irgendeinem Impulskauf zum Opfer wurde, habe ich den Jahresbeginne genutzt, um einfach mal gründlich auszumisten.

 

Ausgangslage

Da ich mich beim Umzug vor 2 Jahren bewusst für einen kleinen Kleiderschrank entschieden habe, ist auch nicht so viel Platz für Kleidung vorhanden.

In meinem Kleiderschrank gibt es eine Stange, um Kleidung aufzuhängen, oben ein Ablagefach und unten habe ich Körbe platziert um kleinere Dinge sorieren zu können.

Ganz unten gibt es noch eine große Schublade.

An der Innenseite der Schranktüre habe ich Haken angebracht, um dort meine Gürtel auhängen zu können.

 

Ich hatte nur so viele Kleiderbügel, wie Oberteile zum Aufhängen

 

Zusätzlich besitze ich im Schlafzimmer noch eine Kommode mit 3 Schubladen und 2 Türen

 

 

Vorher

Irgendwie hatte sich Unordnung in meinem Kleiderschrank, und vor allem in der Kommode, breit gemacht. Ich hatte viele Dinge, die ich nie verwendete oder getragen hatte. Ich hatte keinen Spaß mehr daran, mir etwas zum Anziehen rauszusuchen.

 

Ausmisten Extrem

Am Anfang räumte ich alles was im Kleiderschrank und in der Kommode war heraus und legte es auf mein Bett. Alles wurde von den Kleiderbügel herunter genommen und alle Kisten ausgeleert.

 

Dann wurden alle Flächen und Schubladen abgewischt.

 

Jetzt begann ich 4 Haufen zu machen:

  • Behalten
  • Verkaufen
  • Spenden
  • Wegwefen/Upcycling

Behalten:

Zu aller erst habe ich mir alle Kleidungsstücke rausgesucht, die ich regelmäßig und mit Freude trage. Dabei stelle ich mir 4 Fragen:

  • Sitzt es gut an mir?
  • Fühle ich mich darin wohl?
  • Würde ich es jetzt anziehen, um damit raus zu gehen?
  • Entspricht es meinem Stil?

 

Verkaufen:

Alles was noch in sehr gutem Zustand war bzw. nur 1 - 2 Mal getragen wurde.

Verkauft habe ich die Dinge auf Willhaben

 

Spenden:

Die Kleidung, die noch in gutem Zustand war, aber doch schon einige Male getragen wurde und somit nur mehr für 1 - 2 € verkauft werden könnte, spendete ich.

 

Wegwerfen/Upcycling:

Abgetragene und kaputte Kleiung wurde weggeworfen, bzw. für Upcycling-Projekte verwendet (Abschminkpads, Putztücher,...)

 

 

Zum Schluss war der Haufen mit den Dingen, die ich behalte ungefähr genauso groß, wie der mit den Dinge, die ich weggebe.

 

Jetzt wurde alles was ich behalte, sortiert zusammengelegt/aufgehängt und in den Schrank/Kommode einsortiert.

 

Nachher

Ich war mehr als erstaunt, als ich noch so viele Kleiderbügel übrig hatte, als alles eingeräumt war. Und dass obwohl jetzt auhc meine Trägertops auf Bügel hängen, die vorher in einer Kiste verstaut waren.

In der großen Schublade fand jetzt meine ganze Bettwäsche, alle meinen Taschen (Reisetasche, Kamerarucksack,...) und die Kissenbezüge für die Dekokissen im Wohnzimmer Platz.

 

Auch in der Kommode waren plötzlich 2 Fächer leer, in denen jetzt meine Dokumentenablage, DVD's und mein Kissen für die tägliche Meditation Platz hatten.

 

Aktueller Bestand

Kleiderschrank:

  • Oberreile
  • 7 Trägertops
  • 8 T-Shirts
  • 6 Langarmshirts
  • 3 Hemden/Blusen
  • Pullover und Cardigans
  • 4 Pullover
  • 2 Cardigans
  • 2 Hoodies
  • 3 Kleider
  • 4 Gürtel
  • 7 Strumpfhosen
  • 3 dicke
  • 2 dünne farbige
  • 2 hautfärbige)
  • Kleidung für festliche Anlässe
  • 1 Schwarzes Spitzenkleid
  • 1 Dirndl
  • 1 Blazer
  • Hosen
  • 3 Leggins
  • 2 Schlafshorts
  • 7 Jeans
  • 3 Jogginghosen
  • 2 Ganituren Bettwäsche
  • Taschen
  • 1 Reisetasche
  • 1 Kamerarucksack
  • 1 Kulturbeutel
  • 1 Clutch

3 Kissenbezüge für Dekokissen

Kommode:

  • Unterwäsche
    • BH's und Unterhosen für ca. 2 Wochen
  • Socken
    • Schwarze Socken für ca. 2 Wochen
    • 7 Dicke Socken
  • 3 Bikinis
  • 2 Handtücher
  • 3 Ordner
  • 1 Dokumentenablagefach
  • DVD's
  • Arbeitskleidung
  • Meditationskissen

 

Das sieht jetzt doch noch nach sehr viel aus, mit dieser Kleidung bin ich für alle Anlässe gerüstet und meine Kleidung reicht für ca. 2 Wochen aus. Ich kann alles miteinander kombinieren und fühle mich in allen Teilen wohl.

 

Meine Tipps, um den Kleiderschrank minimalistisch zu halten

  • Regelmäßiges Ausmisten
  • Nur soviele Kleiderbügel, wie Kleidung
  • Jedes Teil ist vielseitig kombinierbar
  • Lieber 1 Teil, das man oft anhat, als 10 Teile die man nur 1 mal/Jahr trägt
  • Bevor ein neues Teil einnziehen darf, muss ein anderes gehen
  • Kaputte Kleidung sofort entsorgen
  • Keine Trendartikel kaufen

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