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Neues Jahr - Neues Glück?

Wie jedes Jahr stehen Abnehmprogramme, Fitnesskurse und Co. zu Jahresbeginn hoch im Kurs. Plötzlich misten alle aus, melden sich im Fitnessstudio an oder machen eine Diät.

 

Doch warum machen alle im Jänner auf einmal das, was sie schon immer machen wollten?

 

Ziele

Klar, zu Neujahr haben viele von uns Ziele die sie erreichn möchten.

Ziele sind auch gut und erinnern uns daran, in welche Richtung unser Weg gehen soll, wenn wir das im Alltag mal vergessen.

 

Aber warum bekommen plötzlich im Jänner alle Stress? Irgendwie fühlt es sich so an, wie wenn sie die ganze Liste an Zielen in einem Monat abarbeiten wollen.

 

Die Grundregel ist Spaß

Doch im Grunde ist es egal, wann wir damit beginnen an unseren Zielen zu arbeiten. Das kann der 20. Dezember, der 6. April oder ein anderes Datum im Jahr sein. Am Wichtigsten daran ist, das wir es gerne machen und Spaß daran haben.

 

Sind Ziele zum Scheitern verurteilt?

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir schon im ersten Jahresviertel aufgeben, ist höher wenn wir uns Anfang des Jahres unter Druck setzen und zu hohe Erwartungen an uns selber haben. Denn wer sich unrealistische Ziele setzt wird, spätestens wenn der Alltag nach Silvester wieder einkehrt, aufgeben.

 

Motivation und Erfolg

Wenn man die Ziele in kleinere Happen protioniert ist es einfacher diese zu erreichen, denn dann sind die Schritte, um das Ziel zu erreichen, klarer formuliert.

Mir hilf es, wenn ich mir jeden kleinen Schritt im Kalender eintrage. Ich verteile meine Feinziele gleichmäßig auf alle Monate.

So kann man das ganze Jahr über daran arbeiten und hat das Gefühl, im Hinblick auf die vorgenommenen Ziele, produktiv und erfolgreich zu sein.

Und die Motivation steigt, wenn man immer wieder Ziele und kleine Schritte im Kalender und auf der Liste mit den Zielen abhaken kann.

 

Abnehmen und Sport

Zuerst ist Weihnachten, dann Silvester. Und was macht man natürlich an den Feiertagen? Ja, Essen. Und nach den Feiertagen ist man damit beschäftigt, die Reste aufzubrauchen.

 

Da erklärt sich das ein oder andere Schokoröllchen eigentlich von selber.

 

Bin ich zu dick?

Man bringt nicht gleich 10 kg mehr auf die Waage oder hat plötzlich 2 Hosengrößen mehr, nur weil man mal etwas mehr und ungesünder als sonst gegessen hat. Und bestimmt denkt man nur selber, dass man zugenommen hat und allen rundherum fällt nichts auf.

 

Selbstkritik

Gerade zu Neujahr, neigen wir dazu sehr Selbstkritisch zu sein.

Und auch die Marketingindustrie weiß das genau, was es nicht unbedingt besser macht.

Überall wird Werbung für Sportgeräte, Fitnesskurse und Co gemacht. Im Supermakt in den Aufstellern sind Lebkuchen und Silvesterdeko plötzlich Entschlackungstee und Abnehmpulver gewichen und - zack - da ist es schon! Das schlechte Gewissen

 

Zufriedenheit

Im November haben wir doch auch noch nicht so stark an uns gezweifelt. Da waren wir mit uns und unserem Körper auch zufrieden. Eigentlich sollte ein neues Datum daran auch nichts ändern. Mitte des Jahres "bestrafen" wir und doch auch nicht mit Crash-Diäten und Sport bis zum Muskelkater des Todes dafür wenn wir mal eine Woche im Urlaub richtig schlemmen und es uns gut gehen lassen. Im Grunde ist doch die Zeit von Weihnachten bis Neujahr auch nichts anderes. Ist doch auch nur eine Woche schlemmen und es sich gut gehen lassen. Und ich finde das gehört doch auch mal dazu. Einfach mal genießen.

Und sobald der Alltag zurückkehrt normalisiert sich meistens auch das Ess- und Bewegungsverhalten wieder.

 

Am 1. Jänner, da beginne ich mit...

Aber warum den genau der 1. Jänner?

Manchmal ändern sich unsere Ziele auch mitten unterm Jahr. Warte ich dann auch bis zum 1. Jänner bis ich beginne, daran zu arbeiten? Eher nicht!

 

Wenn ich wirklich etwas erreichen möchte, beginne ich dann, wenn ich mich danach fühle. Denn der perfekte Zeitpunkt um mit etwas zu beginnen, den gibt es nicht. Das kann natürlich auch der 1. Jänner sein, aber genauso gut jeder andere Tag im Jahr.

 

Den Moment leben

Das Jahr hat 12 Monate. 12 Monate um an sich zu arbeiten. Und wenn die 12 Monate um sind kommen weitere 12 Monate, und so weiter.

Man darf auch mal zufrieden mit dem sein, wie es gerade ist. Man muss nicht ständig versuchen irgendetwas zu ändern.

Wer ständig versucht perfekt zu werden, der wird nie mit sich selber Zufrieden sein.

 

Und wenn wir so fixiert darauf sind, irgendetwas zu verändern, verpassen wir dann nicht oft die schönen Dinge des Lebens?

All die kleinen Momente, die das Leben zu etwas ganz besonderne machen.

Das Vogelgezwitscher das uns morgens weckt.

Die Schneeflocke, die auf unseren Schultern landet.

Die Sonnenstrahlen die unsere Nase kitzelt.

Die knirschenden Steine unter unseren Füßen.

 

 

 

Das Leben ist voll von kostbaren Momenten und Dingen. Wiso nehmen wir all das nicht einfach an. Wiso nehmen wir uns nicht einfach so an wie wir sind.

 

Ich wünsche euch allen für das neue Jahr offenen Augen und ein offenens Herz um all die schönen Dinge wahrnehmen und genießen zu können ♥

 

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